Warum freie Hände für eine wirksame Desinfektion wichtig sind
Ein Griff zum Spender, die Hände sorgfältig einreiben – fertig. Doch ob eine Händedesinfektion zuverlässig wirkt, entscheidet sich auch an den Stellen, die leicht übersehen werden. Unter einem Ring oder einer Uhr erreicht das Desinfektionsmittel die Haut möglicherweise nicht vollständig. Aus einem kleinen Accessoire kann so eine Lücke in der Infektionsprävention werden.

Hände gehören zu den häufigsten Übertragungswegen für Krankheitserreger. Die Händedesinfektion ist deshalb eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen im Krankenhaus – vorausgesetzt, das Mittel kann überall wirken.
| Was am UKB gilt – und warum Nägel: Kurz, sauber und naturbelassen. Nagellack kann Verschmutzungen oder Veränderungen am Nagel verdecken. Künstliche oder gegelte Nägel beeinträchtigen die Händehygiene und können Einmalhandschuhe beschädigen. Hände und Unterarme: Frei von Ringen, Schmuck, Uhren, Smartwatches und Fitnessarmbändern. Unter ihnen erreicht das Desinfektionsmittel möglicherweise nicht die gesamte Haut. Handschuhe: Sie ergänzen die Händedesinfektion, ersetzen sie aber nicht. Die verbindlichen Vorgaben und mögliche Ausnahmeregelungen sind in der UKB-Regelung HP 2.2 „Personalhygiene, Kleidung und persönliche Schutzausrüstung“ festgehalten. (Link UKB intern aufrufbar) |
Was wie ein kleines Detail erscheint, kann besonders für Patient*innen mit geschwächtem Immunsystem, offenen Wunden oder medizinischen Zugängen entscheidend sein.