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Dunkel Hell

UKB feiert neues Herzzentrum

Ein besonderer Tag für das UKB: Mit einem feierlichen Festakt wurde am 26. Mai das neue Herzzentrum auf dem Venusberg offiziell eingeweiht. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft feierten viele Mitarbeitende des UKB eines der modernsten Zentren für Herzmedizin in Europa.

Schon seit Januar werden Patientinnen und Patienten im neuen Gebäude behandelt. Mit der offiziellen Eröffnung wurde nun sichtbar, was in den vergangenen Jahren mit großem Engagement, Ausdauer und Teamarbeit entstanden ist: ein Ort, an dem Spitzenmedizin, Forschung, Lehre und Menschlichkeit zusammenkommen.

Kurze Wege, starke Zusammenarbeit

Das neue Herzzentrum vereint erstmals Kardiologie, Herzchirurgie und Radiologie unter einem Dach. Die kurzen Wege erleichtern die enge Zusammenarbeit der Teams und schaffen optimale Bedingungen für schnelle Entscheidungen und eine moderne Versorgung – vom ersten diagnostischen Schritt bis hin zu hochkomplexen Eingriffen.

„Mit dem neuen Herzzentrum schaffen wir optimale Bedingungen für Patientenversorgung, Forschung und Lehre auf internationalem Spitzenniveau“, sagte Prof. Uwe Reuter, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Vorstand des UKB. „Dieses Gebäude steht für moderne Universitätsmedizin und für die Zusammenarbeit unterschiedlichster Fachbereiche.“

Auf rund 38.000 Quadratmetern bietet das Gebäude modernste medizinische Infrastruktur: sechs Herzkatheterlabore, drei herzchirurgische OP-Säle, drei Hybrid-OPs, 200 Betten und ein eigenes Herz-MRT. Vor allem aber ist es ein Haus, das für die Menschen gedacht wurde, die hier arbeiten und behandelt werden.

Architektur, die Menschen in den Mittelpunkt stellt

Auch architektonisch setzt das Herzzentrum neue Maßstäbe. Die markante „Donut“-Form mit zwei begrünten Innenhöfen, viel Tageslicht und offenen Sichtachsen schafft eine helle und freundliche Atmosphäre. Mehr als 144 Originalkunstwerke begleiten Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende durch das Gebäude und verleihen dem Haus eine besondere Identität.

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigte das neue Herzzentrum als „deutschlandweit herausragenden Neubau für Herzmedizin“ und betonte die Bedeutung für Forschung, Ausbildung und Patientenversorgung weit über die Region hinaus.

Besonders stolz zeigte sich auch die Leitung des Herzzentrums. Prof. Georg Nickenig und Prof. Farhad Bakhtiary betonten die neue Qualität der Zusammenarbeit: „Das neue Herzzentrum ermöglicht eine Herzmedizin der kurzen Wege. Dass Kardiologie und Herzchirurgie nun auch räumlich eng miteinander verbunden sind, schafft ideale Voraussetzungen für interdisziplinäre Spitzenmedizin und eine optimale Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.“

Ein gemeinsamer Erfolg für das UKB

Hinter dem Neubau liegen vier Jahre technischer Planung und sechs Jahre Bauzeit. Insgesamt wurden rund 190 Millionen Euro in das Gebäude investiert, weitere 41 Millionen Euro in die medizinische Ausstattung.

Das neue Herzzentrum ist damit weit mehr als ein Neubau: Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie leistungsstark, innovativ und zukunftsorientiert das UKB heute aufgestellt ist – und worauf alle Mitarbeitenden gemeinsam stolz sein können.

Impressionen vom Festakt

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