Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Barrierefreiheit
Dunkel Hell

UKB spendet Medikamente an Neugeborene und behandelt Kriegsverletzte 

Am 7. April hat die Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin eine Spendenlieferung für die kleinsten Patientinnen und Patienten in der Ukraine auf den Weg gebracht. Dreizehn Tage später ist ein Transporter mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern für Neugeborene dank einer Spendensumme von über 40.000 Euro in einer Klinik im Süden der Ukraine sicher angekommen. Hier vor Ort hat das UKB inzwischen drei Kriegsverletzte aus der Ukraine zur Weiterbehandlung aufgenommen. Die Patienten – eine Mutter und deren zwei Kinder – sind Minenopfer und benötigen eine komplexe chirurgische Behandlung. 

Mitten in einem Krieg geboren werden oder Mutter werden – eine schlimme Vorstellung. Leider aktuell furchtbare Realität in der Ukraine, denn die Zivilbevölkerung und hochsensible zivile Einrichtungen wie Entbindungskliniken sind stark betroffen vom Ukraine-Krieg. Da andere Kliniken an der Grenze zu Moldawien und Rumänien bereits bombardiert wurden, muss die Klinik in Chernivtsi die Versorgung der Früh- und Neugeborenen betroffener Regionen mitübernehmen. Um die ukrainischen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, brachte ein UKB-Transporter die dringend benötigten Medikamente, Wärmebetten und Inkubatoren. 

Mithilfe zahlreicher Spenden und dem Engagement vieler Mitarbeiter, den Kolleginnen und Kollegen der UKB-Apotheke, der Medizintechnik, der Verwaltung des UKB und nicht zuletzt des Vereins der Freunde und Förderer der Universitätskinderklinik Bonn sowie der Spedition „Hasenkamp“ und der „Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar“ e. V konnten alle benötigten Hilfsgüter organisiert und in die Ukraine gebracht werden.

Direkt spürbar wird der Krieg aber dann, wenn Kriegsverletzte aus den hart umkämpften Gebieten ins UKB kommen. Nach mehreren lebensrettenden Behandlungen in Dnipro, der viertgrößten Stadt der Ukraine, sowie in einer Lwiwer Klinik erhalten eine Mutter und ihre beiden Söhne nun die dringend notwendige Therapie. „Unsere Partner in der Ukraine, mit denen wir schon mehrere Jahre zusammenarbeiten, wissen, dass wir immer bereit sind zu helfen“, betont der UKB-Direktor Prof. Wolfgang Holzgreve. 

Die Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin des UKB sammelt weiterhin Spenden. Weitere Hilfslieferungen sollen auf den Weg gebracht werden. Spenden können jederzeit an das folgende Spendenkonto gerichtet werden, und kommen – wie alle unsere bisherigen UKB-Spendenlieferungen – sicher an den richtigen Stellen an.

Spendenkonto:

Freunde und Förderer der Universitätskinderklinik Bonn
IBAN: DE 38 3706 0590 0003 6655 00
Stichwort: „Ukraine“

Weitere Infos zur Aktion der Neonatologie am UKB finden Sie hier:
www.neonatologie-bonn.de/hilfsaktion-ukraine

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.