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Dunkel Hell

Wie Health for Future hilft, ein Zeichen am Campus zu setzen

Oft ist es die Bequemlichkeit, die uns davon abhält, nachhaltiger zu leben und zu wirtschaften. Doch damit verschmutzen wir unsere Umwelt und zerstören unsere Lebensgrundlage. Die Organisation Health for Future setzt sich für den Erhalt eines bewohnbaren Planenten ein – auch bei uns am Universitätsklinikum Bonn. Die Gruppe von Arbeitenden, Studierenden und Auszubildenden aus Gesundheitsberufen in ganz Deutschland hat am 11.Februar 2022 eine Umweltaktion auf dem Campus gestartet. Gemeinsam mit Mitarbeitenden des UKB zogen sie über den Campus, um vor allem Plastik und Zigarettenstummel aufzusammeln. 

Am UKB ist Nachhaltigkeit schon lange ein fester Bestandteil der Entwicklung und Teil des Leitbilds. Ziel ist es, Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch im Sinne der Klimaneutralität sukzessive zu senken und als UKB eine Kultur der Nachhaltigkeit zu etablieren. Um zur Sicherung einer lebenswerten Gegenwart und Zukunft beizutragen, hat das UKB alle Nachhaltigkeitsbestrebungen gebündelt. 

Uns ist es besonders wichtig, als drittgrößter Arbeitgeber der Region, Aktionen und Projekte für den Klimaschutz zu unterstützen. Denn Klima und Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden. Wir freuen uns daher sehr über diese wichtige Kooperation, für weniger Verschmutzung und einen umsichtigen Umgang mit unserer Umwelt.

Naemi Tichelmann von Health for Future, die die Aktion im Februar auf dem Campus gemeinsam mit Charlotte Kaspari vom GB 06 organisiert hat, beschreibt ihre Arbeit wie folgt: “Wir von Health for Future setzen uns für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein, denn die aktuelle Klimakrise ist eine Gesundheitskrise. Eine saubere Umwelt erfreut nicht nur, sondern ist wichtig für unsere Gesundheit. Mit unserer Müllsammelaktion wollen wir ein Zeichen setzen. Jeder kann etwas für Klimaschutz tun, zum Beispiel in dem man Plastikmüll vermeidet und achtsam ist: sei es beim Wocheneinkauf oder bei der Planung des nächsten Urlaubs. Da auch Mobilität ein wichtiges Thema im Klimaschutz ist, sehen wir in der geplanten Seilbahn für Bonn eine wichtige und vielversprechende Option den Autoverkehr in Bonn zu entlasten und damit auch Luft- und Lärmverschmutzung zu verringern.“

Health for Future unterstützt Fridays for Future und ist Teil des For Future BündnissesDie Organisation beteiligt sich mit eigenen Aktionen und Projekten an der notwendigen Transformation des Gesundheitssektors und unserer Gesellschaft. 

Weitere Informationen über Health for Future in Bonn finden Sie unter:

https://www.bonn4future.de/de/organisations/health-future-bonn

1 Kommentar
  1. Mülltrennung und -Entsorgung:
    Der auf der Station sorgsam getrennte Müll wird bei der Entsorgung nicht getrennt, sondern einfach alles zusammen geschüttet. Obwohl wir immer wieder darauf hinweisen, zucken die Reinigungskräfte die Schultern, d.h. sie kennen keine Mülltrennung. Außerdem werden dicke schwarze Müllsäcke, in denen sich manchmal nur eine sehr kleine Menge Müll befindet aus den jeweiligen Mülltonnen herausgenommen und alle weggeworfen.
    Hohes Aufkommen von Plastikmüll:
    Der Plastikmüll hat sich in den letzten Jahren drastisch vermehrt. Da werden z.B. Urinbecher jetzt zusätzlich eingeschweißt in Folie geliefert. Die Jahre vorher nicht; warum? Mit Hygiene hat das nichts zu tun, da wir die Becher sowieso in die Hand nehmen und mit Patientenaufklebern versehen.
    Zigarettenrestentsorgung:
    Zigarettenstummel übersähen das gesamte UKB-Gelände. Hier war ich schon im letzten Jahr aktiv geworden und hatte an den Vorstand meinen Plakatentwurf geschickt, der aber dann vermutlich nicht an die Ideenbörse weitergeleitet wurde, obwohl mir das in einer Mail zugesichert wurde. Meine Anregung, entsprechende Schilder vor den Eingängen aufzuhängen, liegt bereits vor. Vielleicht würden entsprechende “Kippenentsorgungsbehälter” besonders vor den Eingängen zusätzlich sinnvoller sein. Die vorhandenen Raucherplätze werden nicht immer von den Rauchern aufgesucht werden.
    Sehr gut finde ich es, dass sie sich für Umweltschutz am UKB einsetzen. Das ist wirklich sehr notwendige Aufgabe.

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