Prof. Wolfgang Holzgreve

Liebe Mitarbeiter*innen,

in schwierigen Zeiten sind Menschlichkeit und Mitgefühl sowie Miteinander das Wichtigste, was wir täglich zeigen können. Die schweren Unwetter, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli zu einer unfassbaren Zerstörung in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und weiteren Regionen geführt haben, haben auch viele unserer Mitarbeiter getroffen. Der UKB-Vorstand steht ihnen in dieser schweren Zeit mit vielen verschiedenen Hilfsangeboten pragmatisch zur Seite, wie Sie unserer Website entnehmen können.

Unsere Gedanken sind weiter bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen, Ihren Familien und Freunden sowie allen, die von der Hochwasserkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Rahmen einer Spendenaktion „UKB – Wir helfen“ werden wir die Opfer unterstützen, die durch die Hochwasserkatastrophe in der Region in Not geraten sind. Die Einzelheiten dieser kreativen und hochvolumigen Aktivität des UKB werden wir in Kürze bekannt geben. Doch nicht nur Mitarbeiter sind betroffen, auch viele Flutopfer wurden seit Beginn der Unwetter am UKB in unserem Interdisziplinären Notfallzentrum und auf den Stationen teils mit schweren Verletzungen medizinisch versorgt. Ihnen wünschen wir schnelle Genesung und Kraft bei der Bewältigung der Aufräumarbeiten.

In der aktuellen Ausgabe des Newsletters UKB mittendrin haben wir weitere Themen aufgegriffen, die wir gern mit Ihnen teilen möchten. Das „Global Skills Partnerships“-Projekt ist eines davon: Gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) haben wir eine mehrjährige Ausbildungspartnerschaft für Pflegekräfte mit Universitäten in Mexiko und auf den Philippinen gestartet. Der internationale Austausch ist Teil des Projekts, das wir als Universitätsklinikum im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bertelsmann-Stiftung durchführen. Das Projekt zeigt einmal mehr, dass wir als UKB für Diversität, Offenheit und Vielfalt stehen.

Eines unserer Forschungsprojekte beschäftigt sich mit der Entwicklung von Medikamenten gegen eine Infektion mit Coronaviren. In diesem Projekt plant Dr. Nils Gassen von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UKB und seine Kollegen von der Charité und der FU in Berlin die Entwicklung neuartiger Medikamente, die nicht gegen das Virus selbst gerichtet sind, sondern dem Körper helfen, sich gegen Viren und Entzündungsreaktionen zu wehren.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,

Ihr

Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Wolfgang Holzgreve, MBA

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