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Dunkel Hell

Warum wir am UKB die Identität lieber einmal mehr überprüfen

„Wie heißen Sie und wann sind Sie geboren?“ Diese Frage hören Patient*innen während eines Krankenhausaufenthalts mitunter mehrmals: vor einer Untersuchung, bei der Gabe eines Medikaments oder auf dem Weg in den OP. Was vielleicht übervorsichtig wirkt, erfüllt einen wichtigen Zweck. Denn vor jeder Maßnahme muss zweifelsfrei feststehen: Ist es die richtige Person?

Seit 2011 gehört das Patientenidentifikationsarmband am UKB zum Alltag in der stationären Versorgung. Es enthält zentrale Angaben zur Identität und begleitet die Patient*innen während ihres Aufenthalts – beispielsweise bei Untersuchungen, Behandlungen und Transporten.

Doch das Band allein schafft noch keine Sicherheit. Entscheidend ist der aktive Identitätscheck.

Bitte nicht nur mit „Ja“ antworten

Für den Abgleich werden Patient*innen nach ihrem Vornamen, Nachnamen und Geburtsdatum gefragt. Die Antworten werden anschließend mit den Angaben auf dem Armband und dem jeweiligen Auftrag verglichen.

Die Frage „Sind Sie Herr Müller?“ reicht nicht aus. Sie kann versehentlich mit „Ja“ beantwortet werden – etwa weil eine Frage nicht richtig verstanden wurde oder die betreffende Person abgelenkt ist. Eine offene Frage ist deshalb sicherer.

Auch das Armband selbst kommt auf den Prüfstand:

  • Ist es angelegt?
  • Ist es gut lesbar?
  • Sind die Angaben vollständig und korrekt?

Dieser Check erfolgt unter anderem vor diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, vor der Gabe von Medikamenten, bei Probenentnahmen sowie bei Übergaben und Transporten.

Im Zweifel gilt: Stopp

Fehlt das Armband, ist es nicht lesbar oder stimmen die Angaben nicht überein, wird die vorgesehene Maßnahme zunächst gestoppt. Die Identität muss eindeutig geklärt und das Armband bei Bedarf ersetzt werden.

Das ist keine unnötige Verzögerung. Es zeigt, dass eine Sicherheitsbarriere funktioniert.

Auch Patient*innen können zu ihrer Sicherheit beitragen, indem sie die Fragen beantworten und auf fehlende oder fehlerhafte Angaben hinweisen. Wiederholte Fragen nach Name und Geburtsdatum sind kein Zeichen von Unsicherheit, sondern Teil einer sicheren Versorgung.

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