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FAMILIENHAUS Bonn eingeweiht Neuer Rückzugsort für Eltern schwerkranker Kinder direkt neben dem ELKI erwartet erste Gäste

Grußwort Eröffnung Familienhaus Prof. Holzgreve

Nach fast sechsjähriger Planungs- und Bauzeit war es gestern soweit: Der Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e. V. hat sein neues Familienhaus auf dem Venusberg-Campus eingeweiht. Jan Hennemann, Geschäftsführer der Das FAMILIENHAUS Bonn gGmbH, und Lutz Hennemann, Vorstand des Projektinitiators und -sponsors, begrüßten unter Beachtung strenger Hygieneregeln unter anderem NRW-Kinder- und Familienminister Dr. Joachim Stamp, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn Katja Dörner, den Vorsitzenden der Deutschen Kinderkrebsstiftung Gerd Nettekoven, den kaufmännischen Direktor am Universitätsklinikum Bonn (UKB) Clemens Platzköster sowie alle Direktoren der verschiedenen Fachbereiche der Kinderheilkunde am UKB und zeigten ihnen das neue 2.500 qm große Gebäude.

Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKB, beglückwünschte den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e. V. per Video-Schalte und sagte: „Die Einrichtung des Familienhauses als Unterkunft für Eltern, die ihre Kinder während der Behandlung ihrer schweren Erkrankung am Universitätsklinikum Bonn begleiten, war schon 1983 ein wunderbares Unterstützungsangebot des Fördervereins für krebskranke Kinder und Jugendliche. Umso dankbarer sind wir als UKB, dass der Förderkreis den Umzug der Kinderklinik auf den Venusberg in ein neues Eltern-Kind-Zentrum nachvollzogen hat und den Eltern ein durch Spendengelder finanziertes schönes, neues Haus gebaut hat. Dieses bietet den Eltern einen neuen Rückzugsort in nur 300 Metern Entfernung von unserem neuen Behandlungszentrum sowie Schulungsräume für die Fortbildung im Umgang mit der Erkrankung ihres Kindes. Das neue Familienhaus ist für die Kinder, ihre Eltern aber auch für die Förderung der Behandlung am UKB von unschätzbarem Wert.“

Das neue Familienhaus umfasst 42 Zimmer, großzügige Gemeinschaftsräume, eine Elternküche, Kreativ-, Bewegungs- und Jugendräume. Ein großer Garten und viele weiterführende Angebote laden zum Durchatmen und Kraftschöpfen ein. Denn die Begleitung eines kranken Kindes bedeutet für die Angehörigen immer eine große physische und psychische Belastung. Derzeit sind das Erdgeschoss und die erste Etage bezugsbereit, voraussichtlich im August rechnet das FAMILIENHAUS mit der Inbetriebnahme und der vollständigen Belegung.

Minister Dr. Joachim Stamp, der seit Jahren den Weg des Förderkreises und des FAMILIENHAUSes begleitet, sagte: „Das Familienhaus ist ein großartiges Projekt, auf das sie alle sehr stolz sein können. Die Corona-Pandemie hat uns noch ein Stück mehr bewusstgemacht, wie wertvoll Familie ist. Sie nehmen genau die Familien in die Mitte, die es besonders schwer haben. Ich bin tief beeindruckt von dem, was sie hier leisten und danke Ihnen und allen Unterstützern für ihren wichtigen Einsatz.“

Katja Dörner hob die Bedeutung des FAMILIENHAUSes für den Medizinstandort Bonn hervor: „Hier im FAMILIENHAUS können zukünftig Patientenfamilien aller kindermedizinischen Fachbereiche der Uniklinik übernachten und betreut werden. Dadurch müssen die Kinder während ihres Krankenhausaufenthaltes nicht von ihren Eltern getrennt werden. Zusammen mit dem im Januar 2020 eröffneten Eltern-Kind-Zentrum sind in Bonn die besten Voraussetzungen geschaffen worden, um erkrankte Kinder bestmöglich zu behandeln und deren Familien zu betreuen und zu unterstützen.“

Flyer FAMILIENHAUS

Bildunterschrift: Jan Hennemann, Geschäftsführer der Das FAMILIENHAUS Bonn gGmbH (1. v.l.), Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn Katja Dörner (2. v. l.) Lutz Hennemann, Vorstand des Projektinitiators und –sponsors (3. v. l.), NRW-Kinder- und Familienminister Dr. Joachim Stamp (5. v. l.) und kaufmännischer Direktor und stellv. Vorstandsvorsitzender am UKB Clemens Platzköster freuten sich mit den anderen Gästen über das schöne neue Familienhaus auf dem Venusberg-Campus.

Bildnachweis: Tomas Rodriguez

2 Gedanken zu „FAMILIENHAUS Bonn eingeweiht Neuer Rückzugsort für Eltern schwerkranker Kinder direkt neben dem ELKI erwartet erste Gäste

  1. Guten Tag zusammen,

    das ist wirklich super, dass das Familienhaus endlich fertig ist.
    Als Mitarbeiterin auf der kinderherzchirurgischen Intensivstation interessiert mich natürlich auch, wie es in der Praxis vonstatten geht.
    D. h. konkret, was muss ich tun, wenn ich Patienteneltern habe, die eine Unterkunft benötigen und gerne in das Familienhaus einziehen möchten?
    Wenn es dazu Infos gäbe, wäre das super.
    MfG, Bettina Stomps, KHITS

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