Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Barrierefreiheit
Dunkel Hell

Su simmer all he hinjekumme…


Beim Sommerfest 2025 haben viele dieses Lied der Bläck Fööss zusammen mit dem UKB-Chor gesungen. Ein Bekenntnis zur kulturellen Vielfalt im Rheinland.

Wer in der Advents- und Weihnachtszeit ins Bonner Münster geht, findet dort die sogenannte Stadtkrippe. In ständig wechselnden Bildern wird durch die Krippe versucht, die christliche Botschaft von Weihnachten ins Heute zu übersetzen.

Ein Bild sind die Weisen aus dem Morgenland (die heiligen drei Könige): ein junger, ein mittelalter und ein alter, je einer aus Afrika, Asien und Europa (die zur Zeit Jesu aus europäischer Sicht bekannten Kontinente) – die Hirten und ganz viele verschiedene Menschen von heute. Und in der Mitte das Jesuskind, ein verletzlicher Mensch, der Zuwendung, Liebe und Hilfe braucht. Aber alle diese Menschen haben an der Krippe einen Platz und sind wichtig.

Es erinnert uns an das, was wir hier am UKB tun: Ganz verschiedene Menschen mit ihren Kulturen und Religionen, ihren Lebensgeschichten und ihren Träumen bringen Wertvolles mit: ihre Gaben und Professionalität, ihre Zeit, ihre Geduld und die Fähigkeit, in Grenzsituationen da zu sein. Und in der Mitte: Menschen in ihrer Verletzlichkeit. Es wird deutlich: Wir Menschen brauchen einander. Wir brauchen Gemeinschaft, die sich gegenseitig hilft und unterstützt. Dabei spielt es keine Rolle, woher wir kommen oder worin wir uns unterscheiden – entscheidend ist der Zusammenhalt, der uns miteinander verbindet.

Wir freuen uns, Teil dieser Vielfalt zu sein. Sicher ist Vielfalt immer auch eine Herausforderung und verlangt Offenheit und viel Geduld. Andere Menschen denken und handeln ganz anders, als ich es tue.

Aber diese Vielfalt als Bereicherung zu sehen und dadurch zu lernen, ist eine Stärke von Gruppen.

Wir freuen uns, Teil dieser Vielfalt zu sein und sind dankbar dafür. Und allen ein Dankeschön, die zum Venusberg von überallher gekommen sind.

Allen – welcher Religion und Weltanschauung auch immer: Gesegnete Weihnachten und ein gutes, friedvolles Jahr 2026.

Für das Team der Klinikseelsorge
Juliana Efferoth und Pfr. Jörg Harth

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert